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Neues aus der Geschäftsstelle Evangelischer Frauen in Mitteldeutschland - Archiv

12.08.2009

Frauen in Schwarz

Nächste Mahnwache am 1. September

Wir laden Sie zur Mahnwache ein, jeden 1. Dienstag im Monat von 16:30 – 17 Uhr, in Halle auf dem Marktplatz vor dem Marktplatz.

Die Mahnwache in Halle wurde von Frauen aus unterschiedlichen Kulturen und Religionen initiiert, die sich untereinander austauschen und sich gleichzeitig gemeinsam in ihrer Stadt engagieren wollen.

Frauen gegen Gewalt,
Frauen für den Frieden

Wir stehen schweigend, um die Opfer von Gewalt weltweit zu erinnern.

Frauen in Schwarz Halle (Saale)
Kontakt: fis-halle@gmx.de

 

DEMONSTRATION

All women are invited to join the demonstrations, held in front of city hall (Rathaus), every first Tuesday of the month from 16:30 – 17:00.

“Women in Black” demonstrations in Halle were initiated by women from different cultural and religious backgrounds, who want to exchange ideas as well as be actively involved in their city.

WER SIND WIR?

„Frauen in Schwarz“ mahnen weltweit, um gegen Gewalt in jeder Form zu protestieren. Schweigend, in schwarzer Kleidung, stehen sie als Zeichen der politischen Trauer.Sie sind ein Teil der internationalen Frauen-Friedens-Bewegung und demonstrieren trotz unterschiedlicher Weltanschauungen, Religionen und politischer Überzeugungen überall auf der Welt.

Die Bewegung „Frauen in Schwarz“

in ihrer heutigen Form begann 1988 in Israel. Als Protest während der palästinensischen Intifada begannen israelische Frauen wöchentlich an öffentlichen Orten zu mahnen. Die Zahl der Mahnwachen wuchs, palästinensische Frauen wurden auch in den Gruppen aktiv und die Bewegung gewann internationale Unterstützung. Seitdem sind überall auf der Welt die Initiativen „Frauen in Schwarz“ entstanden, teilweise als Reaktion auf spezifische Situationen der politischen Unterdrückung (z.B. in Jugoslawien).

Auch frühere Bewegungen von Frauen, die auf den Straßen demonstriert und damit öffentlichen Raum für Frauen geschaffen haben, beeinflussten „Frauen in Schwarz“. Dazu zählen insbesondere „Black Sash“, 1955 in Südafrika gegründet, und „Madres de la Plaza de Mayo“ (1977), Frauen und Mütter, die ihre „vermissten“ Männer und Söhne während der politischen Unterdrückung in Argentinien suchten.
 

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