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Frauenpolitik

Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen

25.11.2020

2020_Schweigen brechen_Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen

Jede dritte Frau* in Deutschland erlebt heute körperliche oder sexualisierte Gewalt, meist durch ihren aktuellen oder früheren Partner. Trotz dieser erschreckenden Zahlen wird Gewalt gegen Frauen oft nicht ernst genommen oder verharmlost. Die Folge: Betroffene sprechen aus Scham und Angst nicht über das Erlebte. Eine Kampagne des „Hilfetelefons Gewalt gegen Frauen" möchte dies mit der Mitmachaktion "Wir brechen das Schweigen" ändern. Rund um den 25. November, dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, wird unter dem Motto #schweigenbrechen auf das Thema aufmerksam gemacht.    

Als EFiM positionieren wir uns klar gegen Gewalt und unterstützen die Aktion des Hilfetelefons. Beteiligen auch Sie sich gerne an der Aktion, teilen Sie das Kampagnenbild und machen Sie auf das Hilfetelefon aufmerksam. Lassen Sie uns gemeinsam ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen setzen!

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Solidarität mit Frauen in Belarus

25.11.2020

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Ein Schwerpunkt der ökumenischen Arbeit der EFiM waren und sind die Partnerschaftskontakte und Netzwerkverbindungen nach Osteuropa. Auch nach Belarus gibt es Verbindungen und wir denken an diesem Tag, dem „Internationalen Aktionstag gegen Gewalt an Frauen“, besonders an die Frauen dort.
Wir bekunden unsere  Verbundenheit  und Solidarität mit den Frauen, die sich in Verbänden und zivilgesellschaftlichen engagierten Gruppen, einschließlich der Kirchen und Gemeinden für Gewaltfreiheit einsetzen.

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Stellenausschreibung Landesfrauenrat Thüringen

28.10.2020

2020_Stellenausschreibung

Der Landesfrauenrat Thüringen e.V. sucht zum 1. Januar 2021 eine neue Geschäftsführung (m/w/d) im Umfang von 30 Stunden pro Woche. Als Mitgliedsorganisation des Landesfrauenrates machen wir gerne auf die Stellenausschreibung aufmerksam und ermutigen Interessierte, sich zu bewerben. 

Der Landesfrauenrat Thüringen e.V. ist Dachverband für 26 Frauenorganisationen und politische Interessenvertretung aller Thüringer Frauen. Er setzt sich für die Verbesserung der Situation der Frauen in Beruf, Gesellschaft und Familie ein mit dem Ziel, den Einfluss von Frauen auf Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu stärken.

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Hallesche Frauenkulturtage
23. Oktober bis
09. November 2020

19.10.2020

2020_Plakat_Frauenkulturtage

Die 25. Halleschen Frauenkulturtage finden in diesem Jahr vom 23. Oktober bis 09. November 2020 unter der Überschrift „30 Jahre BRD reloaded – Bilanz und Perspektiven“ statt.
Die FrauenKulturTage 2020 widmen sich dem 30. Jahrestag der wiedervereinigten BRD mit Blick auf die Situation von Frauen in diesem Zeitraum. Mit der diesjährigen Themenstellung gehen die Initiatorinnen individuellen Biografien von Frauen seit der Wiedervereinigung nach, um auf das breite Spektrum der Formen von Anpassung, Anverwandlung, Selbstbestimmtheit bei der eigenen Verortung, auch Widerständigkeit aufmerksam zu machen.
Als EFiM bieten wir, in Kooperation mit der eeb, am 2. November eine frauenpolitische Veranstaltung unter dem Titel „Bruchkante der Einheit - 25 Jahre Neuregelung des § 218“ an. Es wird einen inhaltlichen Teil zu geschichtlichen und aktuellen Perspektiven auf den § 218 geben sowie eine Filmvorführung von „Niemals Selten Manchmal Immer“.

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„Geschlechtergerecht aus der Krise“ – Deutscher Frauenrat informiert

01.10.2020

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Die Corona-Krise hält an und hat Auswirkungen auf verschiedene Lebensbereiche: Ökonomie, Arbeitskontexte, Gesundheitssysteme, soziale Beziehungen, Sorgearbeit und nicht zuletzt auf das Geschlechterverhältnis. Mit den Texten und Stellungnahmen der Serie „Geschlechtergerecht aus der Krise“ macht der Deutsche Frauenrat darauf aufmerksam, dass zu viele politische Maßnahmen zum Umgang mit dem Virus die Lebenswirklichkeiten von Frauen und Mädchen vernachlässig(t)en. Der Deutsche Frauenrat fordert „tiefgreifende Veränderungen in der Finanz-, Arbeitsmarkt-, Außen-, Pflege-, Gesundheits-, Familien- und Sozialpolitik, außerdem Maßnahmen im Kontext von Demokratie und Gewalt gegen Frauen.

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Spendenaufruf für medica mondiale Corona-Nothilfe

10.09.2020

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Die Corona-Pandemie hat dramatische Folgen für das Leben von Frauen in Krisenregionen. Fehlende Informationen, mangelnder Infektionsschutz und die Folgen der Lockdown-Maßnahmen bringen viele Frauen in sozial und ökonomisch gefährdete Situationen.
Medica mondiale unterstützt aktuell insbesondere Frauen und Mädchen, deren Lebensgrundlage durch die Corona-Pandemie weggebrochen ist oder die Gewaltkontexten ausgesetzt sind. Sie erhalten von den Partnerorganisationen vor Ort Soforthilfe - medizinisch, psychologisch, juristisch und ökonomisch.
Als Evangelische Frauen in Mitteldeutschland solidarisieren wir uns

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Lesungen 'Ostbewusstsein' in Magdeburg und Gardelegen

04.09.2020

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„Ostbewusstsein“ - Was hat es mit diesem Begriff auf sich und wofür steht er heute? Diesen und anderen Fragen geht Valerie Schönian in ihrem aktuellen Buch „Ostbewusstsein. Warum Nachwendekinder für den Osten streiten und was das für die Deutsche Einheit bedeutet“ nach.

Am 17. September um 20:00 Uhr findet eine Lesung zu ihrem Buch mit anschließendem Gespräch in Magdeburg statt. Am 11. September ist die Autorin in Gardelegen um 19:30 zu Gast.

Gerne weisen wir auf die beiden Lesungen hin, die auf dem Gebiet der EKM stattfinden. Das Buch thematisiert relevante gesellschaftspolitische Fragen, darunter auch frauenspezifische Aspekte. Weitere Informationen zu den Veranstaltungen finden Sie unter

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Fachtag Geschlechtsspezifische Aspekte des Alterns am 10.09.2020

26.08.2020

2020_Bild_Hände

Gemeinsam mit dem Landesseniorenrat Thüringen lädt der Landesfrauenrat Thüringen zum Fachtag „Geschlechtsspezifische Aspekte des Alterns“ am 10. September nach Weimar ein.

Frauen und Männer altern anders und sie sind mit unterschiedlichen sozialen Problemen im Alter konfrontiert. Frauen leben länger. Ihre höhere Lebenserwartung ist aber im vierten Lebensalter weder mit einer höheren Anzahl an gesunden Lebensjahren noch einer besseren Lebensqualität verbunden. Frauen sind von Herausforderungen und Problemen des Alterns in viel stärkerem Maße betroffen als Männer. Sie sind im Alter selbst sehr häufig in die Pflege ihrer Eltern und Schwiegereltern involviert. Sie pflegen ihre Ehemänner und sie sind selbst viel häufiger auf Pflege angewiesen. Diese schwierige Lebenssituation von Frauen sind häufig assoziiert mit weiteren Herausforderungen

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Online-Veranstaltung zu Equal Care am 10.-11.09.2020

26.08.2020

Müttergenesung_Mutter-Schulkinder-Straßenverkehr

Vom 10.-11. September 2020 findet eine digitale Veranstaltung zum Thema Sorgearbeit statt. Die Tagung „Equal Care – Geschlecht. Verantwortung. Sorge“ bietet eine aktuelle wissenschaftliche Bestandsaufnahme der Care-Situation und führt Akteur*innen aus verschiedenen wissenschaftlichen, gesellschaftlichen und politischen Bereichen zu einem Dialog zusammen. Die Evangelischen Frauen in Deutschland (EFiD) laden zu dieser Veranstaltung ein, die in Kooperation mit der Ruhr-Universität Bochum, der Friedrich-Ebert-Stiftung und dem ver.di Landesbezirk NRW stattfindet.

Care-Arbeit hat ein weibliches Gesicht:  Frauen verwenden durchschnittlich 52,4 Prozent mehr Zeit für nicht-entlohnte Care-Arbeit als Männer. Auch in Zeiten der zunehmend weiblichen Erwerbsbeteiligung ist Care-Arbeit eine weibliche Domäne. Ein ähnliches Bild zeichnet sich in den professionalisierten und informell ausgeübten Care-Beschäftigungen ab, die überwiegend von Frauen ausgeübt werden.

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Diakonie warnt vor Rolle rückwärts beim Frauenbild durch Corona-Pandemie

04.06.2020

Logo_Diakonie Deutschland_quadratisch

Aus aktuellem Anlass möchten wir Sie auf die Pressemitteilung der Diakonie Deutschlands vom 20. Mai 2020 hinweisen, in der die Diakonie vor einer Rolle rückwärts beim Frauenbild und der Geschlechtergerechtigkeit warnt. Die Corona-Pandemie verschärft aktuell die berufliche Ungleichheit zwischen berufstätigen Frauen und Männern, so auch das Ergebnis einer jüngst veröffentlichten Online-Befragung im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung. In Haushalten mit mindestens einem Kind unter 14 Jahren haben 27 Prozent der Frauen, aber nur 16 Prozent der Männer ihre Arbeitszeit reduziert, um die Kinderbetreuung zu gewährleisten. Bei Haushalten mit geringem oder mittlerem Einkommen fällt die Diskrepanz noch größer aus. Danach lastet die Corona-bedingte zusätzliche Betreuungs- und Erziehungsarbeit mehrheitlich auf den Frauen, auch reduzieren berufstätige Frauen weitaus häufiger als Männer ihre Arbeitszeit oder arbeiten spät abends oder früh morgens. Das befördert die bereits bestehende frauen- und gleichstellungspolitische Schieflage und schadet erheblich der Gesundheit von Frauen. Die Diakonie Deutschland spricht sich für eine deutliche Entlastung von erwerbstätigen

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