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Frauenpolitik

Spendenaufruf für medica mondiale Corona-Nothilfe

10.09.2020

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Die Corona-Pandemie hat dramatische Folgen für das Leben von Frauen in Krisenregionen. Fehlende Informationen, mangelnder Infektionsschutz und die Folgen der Lockdown-Maßnahmen bringen viele Frauen in sozial und ökonomisch gefährdete Situationen.
Medica mondiale unterstützt aktuell insbesondere Frauen und Mädchen, deren Lebensgrundlage durch die Corona-Pandemie weggebrochen ist oder die Gewaltkontexten ausgesetzt sind. Sie erhalten von den Partnerorganisationen vor Ort Soforthilfe - medizinisch, psychologisch, juristisch und ökonomisch.
Als Evangelische Frauen in Mitteldeutschland solidarisieren wir uns

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Lesungen 'Ostbewusstsein' in Magdeburg und Gardelegen

04.09.2020

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„Ostbewusstsein“ - Was hat es mit diesem Begriff auf sich und wofür steht er heute? Diesen und anderen Fragen geht Valerie Schönian in ihrem aktuellen Buch „Ostbewusstsein. Warum Nachwendekinder für den Osten streiten und was das für die Deutsche Einheit bedeutet“ nach.

Am 17. September um 20:00 Uhr findet eine Lesung zu ihrem Buch mit anschließendem Gespräch in Magdeburg statt. Am 11. September ist die Autorin in Gardelegen um 19:30 zu Gast.

Gerne weisen wir auf die beiden Lesungen hin, die auf dem Gebiet der EKM stattfinden. Das Buch thematisiert relevante gesellschaftspolitische Fragen, darunter auch frauenspezifische Aspekte. Weitere Informationen zu den Veranstaltungen finden Sie unter

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Online-Veranstaltung zu Equal Care am 10.-11.09.2020

26.08.2020

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Vom 10.-11. September 2020 findet eine digitale Veranstaltung zum Thema Sorgearbeit statt. Die Tagung „Equal Care – Geschlecht. Verantwortung. Sorge“ bietet eine aktuelle wissenschaftliche Bestandsaufnahme der Care-Situation und führt Akteur*innen aus verschiedenen wissenschaftlichen, gesellschaftlichen und politischen Bereichen zu einem Dialog zusammen. Die Evangelischen Frauen in Deutschland (EFiD) laden zu dieser Veranstaltung ein, die in Kooperation mit der Ruhr-Universität Bochum, der Friedrich-Ebert-Stiftung und dem ver.di Landesbezirk NRW stattfindet.

Care-Arbeit hat ein weibliches Gesicht:  Frauen verwenden durchschnittlich 52,4 Prozent mehr Zeit für nicht-entlohnte Care-Arbeit als Männer. Auch in Zeiten der zunehmend weiblichen Erwerbsbeteiligung ist Care-Arbeit eine weibliche Domäne. Ein ähnliches Bild zeichnet sich in den professionalisierten und informell ausgeübten Care-Beschäftigungen ab, die überwiegend von Frauen ausgeübt werden.

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Fachtag Geschlechtsspezifische Aspekte des Alterns am 10.09.2020

26.08.2020

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Gemeinsam mit dem Landesseniorenrat Thüringen lädt der Landesfrauenrat Thüringen zum Fachtag „Geschlechtsspezifische Aspekte des Alterns“ am 10. September nach Weimar ein.

Frauen und Männer altern anders und sie sind mit unterschiedlichen sozialen Problemen im Alter konfrontiert. Frauen leben länger. Ihre höhere Lebenserwartung ist aber im vierten Lebensalter weder mit einer höheren Anzahl an gesunden Lebensjahren noch einer besseren Lebensqualität verbunden. Frauen sind von Herausforderungen und Problemen des Alterns in viel stärkerem Maße betroffen als Männer. Sie sind im Alter selbst sehr häufig in die Pflege ihrer Eltern und Schwiegereltern involviert. Sie pflegen ihre Ehemänner und sie sind selbst viel häufiger auf Pflege angewiesen. Diese schwierige Lebenssituation von Frauen sind häufig assoziiert mit weiteren Herausforderungen

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Diakonie warnt vor Rolle rückwärts beim Frauenbild durch Corona-Pandemie

04.06.2020

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Aus aktuellem Anlass möchten wir Sie auf die Pressemitteilung der Diakonie Deutschlands vom 20. Mai 2020 hinweisen, in der die Diakonie vor einer Rolle rückwärts beim Frauenbild und der Geschlechtergerechtigkeit warnt. Die Corona-Pandemie verschärft aktuell die berufliche Ungleichheit zwischen berufstätigen Frauen und Männern, so auch das Ergebnis einer jüngst veröffentlichten Online-Befragung im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung. In Haushalten mit mindestens einem Kind unter 14 Jahren haben 27 Prozent der Frauen, aber nur 16 Prozent der Männer ihre Arbeitszeit reduziert, um die Kinderbetreuung zu gewährleisten. Bei Haushalten mit geringem oder mittlerem Einkommen fällt die Diskrepanz noch größer aus. Danach lastet die Corona-bedingte zusätzliche Betreuungs- und Erziehungsarbeit mehrheitlich auf den Frauen, auch reduzieren berufstätige Frauen weitaus häufiger als Männer ihre Arbeitszeit oder arbeiten spät abends oder früh morgens. Das befördert die bereits bestehende frauen- und gleichstellungspolitische Schieflage und schadet erheblich der Gesundheit von Frauen. Die Diakonie Deutschland spricht sich für eine deutliche Entlastung von erwerbstätigen

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EFiM positionieren sich gegen Gewalt: aktuelle Publikation und Radiobeitrag

18.05.2020

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Gewalt gegen Frauen ist ein schwerwiegendes Problem in unserer Gesellschaft. Als EFiM stellen wir uns entschieden gegen Gewalt und setzen uns für Geschlechtergerechtigkeit und emanzipatorische Strukturen in Gesellschaft und Kirche ein.

Im aktuellen Heft der Zeitschrift „evangelische Aspekte“ mit dem Titel „Frauen“, hat unsere Referentin für Frauenpolitik Dorit Lütgenau einen Artikel zu geschlechtsspezifischer Gewalt veröffentlicht. Unter der Überschrift „Wir hüllten uns in Schwarz, aber nicht in Schweigen“, sensibilisiert der Artikel für Strukturen der Gewalt und stellt die Kampagne des Ökumenischen Rates der Kirchen Donnerstags in Schwarz vor, an der sich die EFiM im Jahr 2019 beteiligten. Auch an einem Radio-Beitrag von Thorsten Keßler von Radio SAW wirkten wir mit, um auf die höhere Gewaltgefährdung von Frauen in der Corona-Krise aufmerksam zu machen.

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EFiM gedenken Kriegsende am 8. Mai

08.05.2020

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Am 08. Mai, dem Tag der Befreiung, gedenken wir als EFiM dem Ende des zweiten Weltkrieges in Europa vor 75 Jahren und der damit verbundenen Befreiung vom nationalsozialistischen Regime. Wir gedenken der Millionen von Opfern, die der Krieg und der Nationalsozialismus forderte. Zudem verstehen wir den Tag als Warnung, sich in kritischem Gedenken auch heute mit menschenverachtenden Strukturen auseinanderzusetzen und Hass und Gewalt entgegenzuwirken.

In Kriegssituationen sexualisierte Gewalt zu erfahren, ist für viele Frauen grausame Realität. Anlässlich des Gedenktages richtet Medica Mondiale den Blick auf Frauen und Mädchen, die während des Zweiten Weltkriegs vergewaltigt wurden. Als EFiM solidarisieren wir uns

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Aufruf des Dt. Frauenrates
Wann, wenn nicht jetzt!

30.04.2020

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In dem gemeinsamen Aufruf zahlreicher Organisationen und Verbände verweist der Deutsche Frauenrat darauf, dass es die sogenannten „Frauenberufe“ sind, die unter Bedingungen der Corona-Pandemie als systemrelevant gelten. Berufe, die in Deutschland schlecht bezahlt und häufig unter schwierigen Arbeitsbedingungen erledigt werden. Die Verbände fordern: "Gesellschaftlich notwendige Arbeit muss jetzt und für die Zukunft neu bewertet werden. Seit Jahren haben wir immer wieder auf den Personalmangel und die Überlastung u.a. in den Pflegeberufen aufmerksam gemacht, bessere Arbeitsbedingungen und eine bessere Bezahlung des Kranken- und Altenpflegepersonals

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Mehr Frauen in die Parlamente - Keine Wahlrechtsreform ohne Parität

24.04.2020

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Im Jahr 2019 feierten wir 100 Jahre Frauenwahlrecht in Deutschland und beteiligten uns als EFiM mit zahlreichen Aktionen und Projekten. Im Jubiläumsjahr wurde deutlich, wie lang und steinig der Weg zu Mitbestimmung in Gremien, Landtagen und im Bundestag für Frauen war. Blicken wir heute auf die Besetzung in Parlamenten, wird ersichtlich, dass der Frauenanteil erschreckend gering ist: im Bundestag sind beispielsweise nur ein 1/3 der Abgeordneten Frauen. Auch in Landtagen und kirchlichen Leitungsgremien sind Frauen oftmals unterrepräsentiert. Demnach fehlen Stimmen von Frauen in wichtigen politischen und kirchlichen Entscheidungsprozessen.

Als EFiM unterstützen wir die Kampagne des Deutschen Frauenrates #mehrfrauenindieparlamente, die auf das Problem der strukturellen Benachteiligung aufmerksam macht und eine paritätische Besetzung von Gremien und Parlamenten fordert,

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Pressemeldung der EKM zu Gewaltgefährdung in der Corona-Zeit

21.04.2020

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Warnung vor Zunahme von Gewalt gegen Frauen und Kinder

Evangelische Frauen rufen zur Wachsamkeit auf

Pressemeldung der EKM vom 21.04.2020

Die Evangelischen Frauen in Mitteldeutschland (EFiM) warnen vor der zunehmenden Gefährdung von Frauen und Kindern durch Gewalt während der Corona-Krise. Sie rufen zur Wachsamkeit und zum Einsatz gegen Gewalt auf. Gleichzeitig fordern sie eine gesicherte und ausreichende Finanzierung der Hilfeangebote.

„Das Gewaltrisiko für Frauen und Kinder steigt während der Kontaktbeschränkungen zur Eindämmung des Corona-Virus stark an“, sagt Dorit Lütgenau, Referentin für gesellschaftspolitische Arbeit bei den EFiM. „Veränderte Lebens- und Arbeitsbedingungen, fehlende persönliche Außenkontakte sowie Kita- und Schulschließungen führen zu

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