Zivilgesellschaft im Gespräch
Unter dem Titel „Solidarische Perspektiven für Sachsen-Anhalt: Wir haben die Wahl“ fand a in Magdeburg ein Wahlforum statt.
Die Informationsveranstaltung wurde gemeinsam vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) Sachsen-Anhalt, dem Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband – Landesverband Sachsen-Anhalt e. V., Arbeit und Leben Sachsen-Anhalt, dem AWO Landesverband Sachsen-Anhalt, dem Kinder- und Jugendring Sachsen-Anhalt, dem Verband für Erwachsenenbildung Sachsen-Anhalt sowie dem Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt e.V. organisiert.
Im Rahmen des Forums kamen Vertreter*innen der demokratischen Parteien mit Akteur*innen der Zivilgesellschaft ins Gespräch. Die eingeladenen Spitzenkandidierenden beziehungsweise deren Vertretungen stellten sich in verschiedenen thematischen Räumen den Fragen und Erwartungen der Teilnehmenden. Ziel der Veranstaltung war es, politische Positionen sichtbar zu machen, Dialog zu fördern und zentrale gesellschaftliche Anliegen für die Zukunft Sachsen-Anhalts gemeinsam zu diskutieren.
Im Themenraum des Landesfrauenrates Sachsen-Anhalt standen gleichstellungspolitische Fragestellungen im Mittelpunkt. Schwerpunkte bildeten dabei die gleichstellungspolitischen Rahmenbedingungen in Sachsen-Anhalt, Fragen der Daseinsvorsorge sowie der Gewaltschutz. Der Themenraum wurde moderiert von Friederike Ewald, Geschäftsführerin des Landesfrauenrates Sachsen-Anhalt e. V., sowie Michaela Frohberg, Sprecherin der Landeskonferenz der Gleichstellungsbeauftragten der Hochschulen und Universitätsklinika.
Zu Gast waren Sven Schulze (Ministerpräsident, CDU), Eva von Angern (Die Linke), Dennis Helmich (Bündnis 90/Die Grünen, in Vertretung der Spitzenkandidierenden Susann Sziborra-Seidlitz), Dr. Maximilian Philipps (FDP, in Vertretung der Spitzenkandidierenden Dr. Lydia Hüskens), Prof. Dr. Armin Willingmann (SPD) sowie Thomas Schulze (BSW). Sie beteiligten sich an den Diskussionen und gingen auf die vielfältigen Fragen aus der Zivilgesellschaft ein.
Der Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt bedankt sich ausdrücklich für den inspirierenden und offenen Austausch mit den Vertreter*innen der Parteien. „Wir danken für die konstruktiven Gespräche und nehmen mit, dass gleichstellungspolitische Fragen ernsthaft diskutiert werden. Entscheidend wird nun sein, dass sich diese auch konkret in den politischen Vereinbarungen wiederfinden“, so die Geschäftsführerin des Landesfrauenrates.
Die Veranstalter*innen zeigen sich insgesamt zufrieden mit dem Verlauf des Wahlforums: Der intensive Dialog habe verdeutlicht, wie wichtig Begegnungsformate zwischen Politik und Zivilgesellschaft sind – gerade im Vorfeld von Wahlen. Das große Interesse und die engagierten Beiträge der Teilnehmenden unterstreichen die Bedeutung solidarischer Perspektiven für die zukünftige gesellschaftliche Entwicklung in Sachsen-Anhalt.