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Adelheid-Preis für Theologin Waltraut Zachhuber

Der Adelheid-Preis der Stadt Magdeburg geht in diesem Jahr an die Theologin Waltraut Zachhuber. Die Ehrung erfolgt am 13. Februar 2026 im Kulturhistorischen Museum.

In der Begründung zur Nominierung der Preisträgerin 2025 heißt es: „Auch nach ihrem Ruhestand verpflichtet sich die ehemalige Dompredigerin vielfältig der Magdeburger Stadtgesellschaft. Engagiert und sichtbar setzt sie sich gegen Antisemitismus und Rassismus ein. Besonders unsere städtische Gedenkkultur und die Versöhnung mit den Opfern des NS-Regimes wurde durch sie aktiv angeregt und mitgestaltet.“

Die vielfältig engagierte Magdeburgerin Waltraut Zachhuber setzt sich für ein tolerantes und friedliches Miteinander der Magdeburger Stadtgesellschaft ein. In den vergangenen Jahren hat sie Vorhaben mit großer Wirkungskraft und großem Zuspruch umgesetzt. Dank ihres unermüdlichen Einsatzes als Vorstandsvorsitzende des Fördervereins Neue Synagoge Magdeburg e.V. konnte 2023 ein neues religiöses Zentrum für Menschen jüdischen Glaubens in Magdeburg eröffnet werden. Im Jahr 2007 holte sie mit engagierten Mitstreitenden die Aktion „Stolpersteine“ in die Landeshauptstadt und verband das Projekt erfolgreich mit Jugendbildungsarbeit.

Hintergrund

Mit dem Adelheid-Preis würdigt die Landeshauptstadt Magdeburg jährlich Personen oder Gruppen, die sich durch hervorragendes ehrenamtliches Engagement im sozialen Bereich auszeichnen. Erstmals wurde der Adelheid-Preis durch den Oberbürgermeister Lutz Trümper im Jahr 2012 verliehen. Namensgeberin für den Preis ist Kaiserin Adelheid (931-999), die zweite Ehefrau Ottos des Großen. Sie wurde wegen ihres karitativen Wirkens und ihrer Mildtätigkeit bereits zu Lebzeiten vom Volk verehrt. Der Preis ist mit jeweils 1.000 Euro dotiert als finanzielle Unterstützung sozialer Projekte der Preisträgerinnen und Preisträger. 

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