Am 28. Juni: Gemeinsam helfen
Frauen in besonderen Lebenslagen brauchen unsere Unterstützung. Lesen Sie, wie der Fonds "Frauen in Not" konkret hilft.
Am 28. Juni sammeln die Gemeinden der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM) für den Härtefonds der Diakonie Mitteldeutschland und den Fonds „Frauen in Not“ der Evangelischen Frauen in Mitteldeutschland. Diese Fonds unterstützen schwangere Frauen und Familien in Not sowie Frauen in akuten Notsituationen.
Frauen sind besonders armutsgefährdet. Sie verdienen weniger und arbeiten häufig in Teilzeit oder Niedriglohnbranchen. Trotz hoher Erwerbstätigkeit in den ostdeutschen Bundesländern erzielen viele Frauen alleine kein ausreichendes Einkommen. Viele übernehmen Betreuungspflichten oder pflegen Angehörige, ohne dafür angemessen entlohnt zu werden.
Der Fonds „Frauen in Not“ hilft Frauen unabhängig von Alter, Familienstand und Herkunft schnell und unbürokratisch. Betroffene können sich über Beratungsstellen in der EKM an die Evangelischen Frauen in Mitteldeutschland wenden. Die Unterstützung hilft, z.B. nach Partnerschaftsgewalt eine eigene kleine Wohnung zu beziehen und auszustatten und in Sicherheit zu leben.
Schon die ersten christlichen Gemeinden teilten ihre Mittel (Apostelgeschichte 2,45). Die Kollekte ist ein Ausdruck von Dankbarkeit, Verantwortung und Nächstenliebe.