Königin und kühne Frauen
Ende Februar machten sich sechs Frauen aus Magdeburg auf den Weg nach Biederitz, um dort eine Gruppe „kühner Frauen“ um Waltraud Kraft zu treffen.
Diese Gruppe prägt das (kirchliche) Gemeindeleben vor Ort auf besondere Weise. Unter dem Motto der heiligen Mechthild von Magdeburg „Worauf G*tt ihre Hoffnung setzt, das erkühne ich mich“ tauschten sich die Frauen über Fragen aus wie: Was heißt es eigentlich, kühn zu sein? Bin ich selbst kühn? Woher nehme ich Mut und Kraft? Der lebhafte Austausch berührte alle sehr und wirkte noch lange nach. Mitgebracht hatten die Magdeburgerinnen eine besondere Holzskulptur: Sie zeigt eine Frau in einem langen, weißen Kleid, die ihre Krone abgelegt hat. Damit soll deutlich werden, dass jede und jeder von uns eine Königin oder ein König ist – mit einer Würde, die uns von Natur aus zusteht.
Und was hat das mit Demokratie zu tun? Ganz einfach: In unserer Demokratie haben wir die Freiheit, aktiv zu werden, Dinge zu hinterfragen und nicht alles einfach hinzunehmen. Die Würde des Menschen steht dabei an erster Stelle – festgeschrieben im Grundgesetz, Artikel 1. Veranstaltet wurde das Treffen als Auftakt einer Veranstaltungsreihe unter dem Motto „Für Demokratie unterwegs zu kühnen Frauen: in Magdeburg“ von der kfd in Zusammenarbeit mit der KEB Sachsen-Anhalt und den Evangelischen Frauen in Mitteldeutschland. Die nächsten Termine sind am 15.03.2026 um 14:30 Uhr und am 19.04. ab 11:00.