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Weltgebetstag

25.02.2019

Botschaft des WGT aus Slowenien:
Es ist noch Platz!

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Jedes Jahr wird am ersten Freitag im März weltweit der Weltgebetstag gefeiert und jedes Jahr wendet sich diese weltweit größte ökumenische Laienbewegung einem zentralen Thema zu, das eng mit dem Gastland verbunden ist, aber auch aktuelle, international Bedeutung hat. Mal steht die Ökologie und Fragen der Schöpfungsverantwortung im Vordergrund, mal die wirtschaftliche Eigenständigkeit und gerechte Verteilung von Ressourcen oder die Bekämpfung von Gewalt und globalen Unrechtsstrukturen und der Einsatz für gesellschaftliche und politische Teilhabe. In diesem Jahr nun, in dem in Europa Wahlen anstehen, hat das internationale Weltgebetstagskomitee ein europäisches Land ausgewählt, ein Land, das mitten in Europa an der so genannten Balkanroute liegt, auf der jährlich tausende von Menschen Sicherheit und Zuflucht suchen und oftmals ihr Leben lassen müssen. Allein in den ersten drei Monaten des Jahres 2018 sind sieben Menschen im Grenzfluss Kolpa ertrunken, der Slowenien von Kroatien trennt.

Welche Botschaft geht nun in diesem Jahr vom Weltgebetstag aus? Sie heißt: "Kommt, alles ist bereit!" Ein Zitat aus dem Lukas-Evangelium. In dem Gleichnis vom Großen Gastmahl passiert Unwahrscheinliches: Egal wie viele von der Straße, von den "Hecken und Zäunen" hereingeholt werden, es ist immer noch Platz! Dr. Irene Tokarski, Geschäftsführerin und theologische Referentin des Weltgebetstags der Frauen - Deutsches Komitee e.V., schreibt dazu: "Es ist noch Platz, das klingt in Deutschland heute wie eine politische Ansage, und es ist auch eine."

Wir wünschen allen, die den Weltgebetstag miteinander in ökumenischer Gemeinschaft feiern, und uns allen, die Erfahrung, dass da, wo wir Menschen einladen und uns öffnen auch für die, die am Rande stehen, dass der Raum nicht enger wird, sondern weit.

Ihre Simone Kluge,
EKM-Weltgebetstagsreferentin bei den Evangelischen Frauen in Mitteldeutschland


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