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Theologie

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Zur Erkundung von Tanz als 'Drittem Raum'
21. Januar: Vortrag im Rahmen des Fernstudiums Theologie

10.12.2021

2020_Turner_LightandColour_Fernstudium

Tanz spielt in vielen religiösen Traditionen eine wichtige Rolle – bei Übergangsriten, Prozessionen, Heilungsritualen oder Festen. Er ist auch umstritten, insbesondere im Christentum. Koloniale christliche Diskurse in Europa neigen dazu, den Tanz von Religion(en) und Spiritualität zu trennen. Christliche Tanztheologien erkunden das grenzüberschreitende Potenzial des Tanzes in interreligiösen und interkulturellen Begegnungen. Im Christentum bestehen Tanzkontroversen von der frühen Kirche bis zum Weltchristentum, die die Bedeutung des Themas unterstreichen. Tanz als ‚Dritten Raum‘ zu untersuchen, bezieht sich auf Homi Bhabhas postkoloniale Metapher. Tanz als ephemere performative Kunst, verkörpertes Denken und geschlechtsspezifischer Diskurs besitzt das Potential, die Kirche und Theologie emanzipatorisch zu verändern.

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Weihnachtsgruß der Leitenden Pfarrerin EFiM

09.12.2021

2020_Advent

Und Maria sprach:
»Meine Seele lobt die Lebendige, und mein Geist jubelt über Gott, die mich rettet.
Sie hat Gewaltiges bewirkt. Mit ihrem Arm hat sie die auseinander getrieben, die ihr Herz darauf gerichtet haben, sich über andere zu erheben. Sie hat Mächtige von den Thronen gestürzt und Erniedrigte erhöht, Hungernde hat sie mit Gutem gefüllt und Reiche leer weggeschickt.“
(Lk 1, Versauswahl, BigS)

Mit den Worten der Maria aus dem sogenannten Magnifikat danken wir Ihnen herzlich für Ihre Verbundenheit (...)

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'Muttersprache' - Gemälde von Claudia Hauptmann in der Akademie Wittenberg

07.12.2021

Logo_Ev. Akademie Wittenberg

Vom 29. Oktober bis 17. Januar 2022 sind in der Ev. Akademie Sachsen-Anhalt
Werke der Künstlerin Claudia Hauptmann zu senden. Die Ausstellung steht unter der Überschrift "Muttersprache".  Zu den Genres, mit denen Hauptmann sich beschäftigt, gehören allegorische Bilder, Portraits und Stillleben. Sie greift Motive aus der christlichen und mythologischen Bildtradition auf, verlegt sie aber in völlig neue Zusammenhänge und stellt sich bewusst in die Tradition ostdeutscher Malerei. So entsteht eine Spannung zwischen der Bildsprache, die an Alte Meister erinnert, und der zeitgenössischen, oft gesellschaftskritischen Assoziationsebene der (...)

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Sonder-Ausstellung zur Geschlechtervielfalt G*ttes

29.11.2021

2021_Geschlechtervielfalt Gott

Geschlechtervielfalt seit biblischen Zeiten – so lautet der Titel einer aktuellen Sonder-Ausstellung, die noch bis 19. Dezember 2021 im Bibelhaus Frankfurt und auch virtuell zu sehen ist. Welches Geschlecht hat Gott? Ist Gott weiblich, oder männlich, oder doch etwa ganz anders? Was sagt die Archäologie? Was sagt die Bibel?
Alle diese Fragen werden aufgegriffen.

Schauen Sie sich mal virtuell um unter: https://gott-wmd.de/


Bericht Einführung Eva Lange als Leitende Pfarrerin

15.11.2021

2021_Einführung Eva Lange Leitende Pfarrerin EFiM

Am Sonntag, 14. November 2021, wurde Frau Eva Lange von Pfarrer Jürgen Reifarth, Landeskirchenamt der EKM, in einem Festgottesdienst in der Pauluskirche zu Halle (Saale) in ihr Amt als Leitende Pfarrerin der Evangelischen Frauen in Mitteldeutschland eingeführt. In ihrer Predigt (min 46:40) machte sich die neu Eingeführte für umfassende Gerechtigkeit stark. In ihrer Auslegung nahm sie uns mit hinein in die Vielfalt der Gottesbilder in unserer Bibel und erläuterte, warum die Erfahrung eines lebendigen, lebensspendenden und befreienden Gott* sie hier und heute von dem Geist als Kraft, als Dynamis, reden lässt. Der Einsatz für Gerechtigkeit und Frieden brauche eine Öffnung für verschiedene Lebenswirklichkeiten, eine Weitung unseres Gottesbildes und eine veränderte liturgische Sprache.

In seinen Worten zur Einführung (min 26:25) betonte Pfarrer Jürgen Reifarth, dass die Evangelischen Frauen in Mitteldeutschland die 3-G-Regeln schon lange befolgen und sogar um ein viertes G ergänzt haben. Er stellt dar, wie die EFiM sich für Gleichstellung, Gesundheit, Gerechtigkeit sowie Gebet und Glauben einsetzen, und stellt die Relevanz dieser vier Gs für unsere heutige Zeit heraus. Wir bräuchten es, "den inneren und äußeren Kirchraum zu überschreiten, um Segen in diese Welt hineinzutragen".

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Bestürzung über 75%-Kürzung des Ev. Zentrums Frauen und Männer

12.11.2021

Logo_Ev. Zentrum Frauen und Männer

Vom 7. bis 10. November 2021 tagte die EKD-Synode -kurzfristig im digitalen Raum- und hat über wichtige Fragen wie zum Beispiel den Missbrauch in unseren Kirchen befunden und wichtige und richtungsweisende Beschlüsse auf den Weg gebracht. Nebenbei und von den meisten wahrscheinlich eher unbemerkt wurde ein radikales Sparprogramm beschlossen, das die Frauen- und Männerarbeit auf EKD-Ebene in besonderer Weise trifft. Das Evangelische Zentrum Frauen und Männer in Hannover informiert: "Mit ihrer Zustimmung zum Haushalt und der zustimmenden Kenntnisnahme der Finanzstrategie 2030 ist die EKD-Synode in ein radikales Sparprogramm eingestiegen. Das Kirchenamt sieht darin unter anderem die Reduzierung der Mittel des Evangelischen Zentrums Frauen und Männer um 75% vor, was der mittelfristigen Abschaffung dieser Arbeitsstelle gleichkommt."

Wir als Ev. Frauen in Mitteldeutschland sind sehr betroffen von diesem Vorgang, da unsere landeskirchliche Arbeit auf vielfältige Weise mit dem Dachverband verwoben ist. Wir halten es für einen großen Fehler, die langjährigen Traditionen und vielfältigen Vernetzungen der Frauen- und Männerarbeit zu zerschlagen. Dieses hat der Beirat der EFiM in einem

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leicht+SINN Heft zur Jahreslosung 2022

01.11.2021

2021_leicht+SINN_Titelbild 2-2021

"INBEZIEHUNG" heißt die neue Oktober-Ausgabe der leicht&SINN. Und wie gut wir in Beziehung mit uns selbst sind und wie gut wir uns selbst aushalten können, entscheidet darüber, wie wir in Beziehung mit anderen agieren. Jesus sagt in der Jahreslosung zu 2022 ( Joh 6,37) "Alle, die mir Gott gibt, werden zu mir kommen und die zu mir Kommenden werde ich nicht hinauswerfen." Zu wissen, dass ich mit meinen ganzen Sein, also meinen Fehlern, Zweifeln und meiner Unsicherheit angenommen werde, gibt mir die notwendige Nachsicht und das Verständnis für andere. Wir hoffen, dass das Heft dazu beiträgt, dass auch wir Sicherheit gewinnen können, um mit allen in Beziehung zu gehen, die G*tt uns schickt, auch wenn wir wissen, dass es keine einfachen Beziehungen sein werden. In der Ausgabe der leicht&SINN 2- 2021 "INBEZIEHUNG" finden Sie zu dem Thema Andachten, Bibelarbeiten und Arbeitsmaterial insbesondere für Pfarrer*innen und Leiter*innen von Frauengruppen auf Gemeindeebene.

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Erfolgsinitiative Frauenmahl feiert Jubiläum

01.11.2021

FrauenFestMahl

Die Initiative Frauenmahl feiert in diesem Jahr ihr 10-jähriges Bestehen. Seit der Premiere am Vorabend des Reformationstages 2011 in Marburg wurden an über 140 Orten in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Schweden  und Polen Frauenmahle gefeiert. Die Expertise der Rednerinnen reicht von Politik und Bildung über Wirtschaft und Naturwissenschaft bis hin zu Kunst, Kultur und Theologie. Im Schnitt sind es drei bis sechs Tischreden pro Veranstaltung, damit auch Zeit für Austausch bleibt. Die Evangelischen Frauen in Deutschland (EFiD) verantworten den Internetauftritt www.frauenmahl.de. Hier sind die Tischreden vergangener sowie Termine bevorstehender Frauenmahle abrufbar. Pandemiebedingt werden seit anderthalb Jahren dezentral digitale und hybride Frauenmahle veranstaltet: Die Teilnehmerinnen erhalten vorab Rezepte, Rednerinnen und Gäste können sich zuschalten, Livestreams und Mitschnitte werden organisiert. Der kostenfreie Zugang per Videokonferenz habe die Teilnahme erleichtert und die Runde diverser gemacht, so die Veranstalterinnen. Die Gespräche hätten dadurch aber auch an Kontroverse gewonnen. Das sei zwar erwünscht, aber digital nicht immer gut zu bewältigen.

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Bericht vom akademischen Abend in Magdeburg
'Antisemitismus in Kirche und Gesellschaft'

31.10.2021

Logo_Evangelischer Hochschulbeirat

Kurz vor dem Reformationstag, am 29.10.2021, fand ein sehr gut besuchter akademischer Abend zum Thema "Antisemitismus in Kirche und Gesellschaft" im Handwerkersaal der Pfeifferschen Stiftungen statt. Referiert haben Dr. Christian Staffa, Ev. Akademie Berlin und Antisemitismusbeauftragter der EKD, Landesbischöfin a.D. Ilse Junkermann, Teja Begrich, Pfarrer in Mühlhausen und Beauftragter der EKM für den christlich-jüdischen Dialog sowie Dr. Wolfgang Schneiß, Ansprechpartner für jüdisches Leben in Sachsen-Anhalt und gegen Antisemitismus in der Staatskanzlei. Als erster Redner stellte Christian Staffa seine Thesen zum Antisemitismus vor. Frau Ilse Junkermann und Herr Teja Begrich stellten die verschiedenen Projekte und Initiativen

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Gottesdienst zur Einführung von Eva Lange als Leitender Pfarrerin EFiM

30.10.2021

Eva Lange_Porträt

Die Ewige ist Geistkraft,
und wo die Geistkraft der Ewigen ist,
da ist Freiheit. 2. Korinther 3, 17

Am Sonntag, 14. November 2021, wird Frau Eva Lange in einem Festgottesdienst um 14.00 Uhr in der Pauluskirche zu Halle (Saale) in ihr Amt als Leitende Pfarrerin der Evangelischen Frauen in Mitteldeutschland eingeführt. Zum 1. September 2021 hat Eva Lange ihren Dienst als Leitende Pfarrerin bei den EFiM (...)

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