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Theologie

Deutsch-schwedische Frauenbegegnung im Kloster Volkenroda vom 12. bis 16. Oktober

01.11.2022

Vom 12.-16. Oktober trafen sich zehn deutsche und vierzehn schwedische Frauen im Kloster Volkenroda zu Begegnung und Austausch. Das Partnerschaftstreffen sollte eigentlich schon 2021 stattfinden, musste aber coronabedingt verschoben werden. Eine der Teilnehmerinnen Mira Körlin schildert uns einige lebendige Eindrücke von dem Treffen:

„Draußen flattert eine kleine Schwedenfahne. Drinnen riecht es nach Kaffee. Kastanien, Äpfel, Blumen und bunte Blätter bilden die Mitte eines Gesprächskreises. Manche, die dort sitzen, rücken auf ihrem Stuhl weit vor, um die Sprechenden besser verstehen zu können: Aus der Region Lund in Südschweden, dem Kreis Hildburghausen, aus Halle und Dresden sind Frauen versammelt. Sie diskutieren über „Frauen und Macht“. Schnell kommen sie zu landestypischen Traditionen und Gewohnheiten in Gesellschaft und Kirche: Wie war es hier, wie ist es dort? Vieles verbindet, zum Beispiel Gesänge aus Taizé oder gemeinsame Tänze. Die schwedischen Gäste sprechen sehr gut Deutsch. Kontakte und Partnerschaften, die bereits zu DDR-Zeiten begannen, haben das gegenseitige Interesse begründet. Auch persönliche Lebensgeschichten werden ausgetauscht. Das Kloster Volkenroda als Tagungsort tut sein Übriges für eine lebendige Gemeinschaft. Meditative Spaziergänge, Tagesgebete oder Besuche im Christuspavillon wie in der Klosterkirche regen auch geistlich an. Einmal besuchen die Frauen gemeinsam die Fachwerkstadt Bad Langensalza mit ihren vielen Gärten. Nach vier gemeinsamen Tagen ist klar: Der Gegenbesuch in Schweden folgt in zwei Jahren – vielleicht über den Våffeldagen („Waffeltag“). Denn die frisch gebackenen Waffeln des Hofcafés in Volkenroda waren für alle ein Genuss.“

Bericht: Mira Körlin