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Archiv-Bilder und Berichte 2019

Schwedenbegegnung „Frauen in Bewegung(en)“

2019_Schwedenreise_Gruppenbild

09.09.2019

Die Begegnungsreise nach Schweden, die Kristina Kootz dankenswerter Weise trotz Stellenwechsel vom 04. – 08.09.2019, organisiert und geleitet hat, war bereits lange im Vorfeld ausgebucht. Der deutsche Teil der Begegnung bestand aus insgesamt 17 Frauen aus Mitteldeutschland. In zwei Bussen setzten sich die Teilnehmerinnen aus den Kirchenkreisen Hildburghausen und Altenburger Land sowie ein zweiter Bus mit Teilnehmerinnen aus den Kirchenkreisen Halle-Saalkreis, Lutherstadt Eisleben, Magdeburg und Merseburg gen Norden in Bewegung. Während sich die Hildburghäuser Frauen bereits sehr gut kannten, begegneten sich die Teilnehmerinnen im Hallenser Bus teilweise zum ersten Mal. Einzelne Frauen waren bereits mit der Partnerschaft der EKM mit der Diözese Lund vertraut und hatten zum Teil auch schon an unterschiedlichen Treffen oder gar Frauenbegegnungen teilgenommen, für andere war der Besuch Schwedens eine neue Erfahrung. So wurde die Anreise zum Bekanntmachen und Kennenlernen untereinander genutzt. Nach Fahrt über Rostock/Gedser, Kopenhagen und Helsingborg erreichte die Gruppe gegen 18.30 Uhr das Tagungszentrum am Rande von Åsljunga. Von schwedischer Seite waren zehn Frauen angereist.

Entsprechend des Mottos "Frauen in Bewegung(en)" wurde das Begegnungsprogramm immer wieder durch Bewegungseinheiten aufgelockert. Besonders beeindruckend erlebten die Teilnehmerinnen den Einstieg in die erste Arbeitseinheit. Hier schilderte Barbro Jakhammer-Meyer anhand eigener Erfahrungen, was geschehen kann, wenn „frau“ sich in Bewegung setzt, um als Schwedin in Deutschland zu leben und dann rund 15 Jahren wieder zurück geht. Hieran schlossen sich Kleingruppengespräche an. Wechselweise gestaltete Andachten und eine gemeinsame Mahlfeier bildeten einen geistlichen Rahmen und wurden von allen als wichtiges Element der Stärkung wahrgenommen. Mit dem Singen schwedischer Lieder versuchten die deutschen Teilnehmerinnen sich mit der Schwedischen Sprache vertraut zu machen.

Am Samstag gab es einen Diskussionsgang und Kleingruppen, in denen die Frauen Wünsche für ein Weitergehen der Partnerschaft der Frauenarbeiten diskutiert und überlegt haben, welche Verantwortung jede einzelne bereit ist, mit einzutragen. Einzelne Teilnehmerinnen - insbesondere die, die durch ihren Kirchenkreis Unterstützung zur Reise erfahren haben - werden dort auch berichten. So sind die beiden Frauen aus Altenburg gebeten, im Rahmen des Pfarrkonventes einen Vortrag zu halten. Auch auf schwedischer Seite wird es einen Prozess dieser Art geben.

Zum Schluss der Reise hält Kristina Kootz die Ergebnisse fest: "Wichtig ist allen, dass diese Form der Begegnung und stärkenden Gemeinschaft in jedem Fall beibehalten und fortgesetzt werden soll. Ressourcen, die Frage der Sprache und wie immer wieder auch neue interessierte Frauen gewonnen werden können, werden weiter im Blick bleiben müssen. Aufgrund meines Stellenwechsels wird es auf Seiten der EFiM einen personellen Umbruch geben. Für die Reise wurde das bereits deutlich, da ich die Leitung im Rahmen meines ehrenamtlichen Engagements durchgeführt habe."

Bericht: Kristina Kootz